Ziele erreichen

Wie erreiche ich meine Ziele?

Ziele erreichen durch Ziele setzen!

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Wir haben alle Ziele. Jedoch müssen die Ziele richtig angeordnet und eingeordnet werden. Es können kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele sein. Aber – und das ist das Entscheidende – es müssen auch realistische Ziele sein. Realistisch heißt, dass ich sie selbst auch realisieren kann, dass es in meiner Macht steht, diese Ziele zu erreichen. Z.B. ist es vollkommen unrealistisch, um nicht zu sagen irrsinnig, wenn ich mir jetzt das Ziel setze: Ich will F1-Weltmeister werden, und zwar nicht in ferner Zukunft, sondern möglichst noch in diesem Jahr. Ich habe zwar keine Erfahrung im Motorsport, ich habe nur irgendwann vor grauer Zukunft die Kunst des Autofahrens gelernt. Dennoch will ich jetzt F1-Rennfaher werden.

Ich gehe also zum Red-Bull-Rennstall, am besten gleich zu Christian Horner und sage ihm: Hier hast 20, 30, oder 40 Millionen €, dafür lässt Du mich ab sofort in einem Deiner F1-Boliden Rennen fahren und am Ende des Jahres will ich Weltmeister sein. – Ohne entsprechendes, jahrelanges Training ist das natürlich eine Illusion, ein Wunschdenken, aber überhaupt kein Ziel für mich. Mit anderen Worten, Ziele setzen wir uns, um voranzukommen und die Ziele auch zu erreichen.

 

Für Illusionen sind andere zuständig, z.B. das Fernsehen, das uns eine schöne, heile Welt vorgaukelt, oder die Yellow Press, die uns vorspielt, wie gut es den sog. Schönen und Reichen auf dieser Welt geht.

Halten wir kurz inne bei den „Reichen“: Denen geht es auch nicht immer gut oder viel besser als anderen, weil sie eben viel Geld haben als der Normalo. Was macht denn überhaupt glücklich? Mehr Geld oder viel Geld macht uns nicht glücklich. Es gibt Untersuchungen, die den Faktor „Glück“ in Bezug auf Geld oder Reichtum untersucht haben. Das erstaunlichste Ergebnis ist: Geld macht nicht glücklich. Um also den Glücksfaktor in uns selbst zu erhöhen, ist es in erster Linie nicht notwendig, dass wir mehr Geld verdienen, sehr viel mehr Geld. Sondern die Gewichtung bei „Glück“ ist eine vollkommen andere nichtmaterielle Kategorie. Stellen Sie sich den Arbeitslosen vor, womöglich noch Hartz-IV-Empfänger, der sagt: Wenn ich jetzt 100.000,– €uro hätte, ja dann wäre ich glücklich. Nur hat es dieser Mensch nie gelernt, mit Geld umzugehen. Ihm wurde und wird weiterhin das Denken und die Verantwortung abgenommen. Er bekommt das Geld vom Staat in schöner Regelmäßigkeit auf sein Konto überwiesen. Und wenn das nicht reicht, gibt es noch andere Zuwendungen vom Staat. Also warum sich noch Gedanken über die sinnvolle Verwendung von Geld machen?

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Wir hatten eben gesagt, es geht um kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Nehmen wir uns ein kurzfristiges Ziel vor. Hierzu gibt es eine schöne Regel: die 72-Stunden-Regel.

D.h. alles was ich mir vornehme und auch innerhalb der nächsten 72 Stunden = 3 Tage in Angriff nehme, beginne oder auch schon erledige, das wird dann auch zu Ende geführt.

Beispiel: Bei mir zuhause tropft die Dusche ständig. Ich habe mir schon so oft vorgenommen, den Installateur anzurufen, damit er kommt und die defekte Dusche repariert. Ein schönes Vorhaben, aber bislang habe ich es noch nicht in die Realität umgesetzt. Ich habe nicht sofort das Telefon oder Handy in die Hand genommen und den Installateur angerufen, damit er innerhalb der nächsten 24 bis 72 Stunden vorbeikommt, um den Schaden zu beheben. – Nein, ich habe bislang noch gar nichts gemacht. Ich habe immer für mich eine Ausrede gefunden. Der Hund musste Gassi gehen, ein Spaziergang in frischer Luft ist natürlich auch für meine Gesundheit gut. Eigentlich wollte ich danach den Installateur anrufen. Aber zuhause angekommen, ruft mich ein Freund an, um mir 1 Stunde lang von seinen privaten Problemen zu berichten und letztlich zu fragen, was er machen soll. In der Zwischenzeit habe ich natürlich die tropfende Dusche vollkommen vergessen. Erst am nächsten Morgen unter der Dusche fällt es mir wieder ein: Ach, du wolltest ja…. Und was habe ich bisher gemacht? Gar nichts, weil ich immer eine Ausrede dafür hatte, nicht sofort den Gedanken in die Tat umzusetzen.

Ich kann diese 72-Stunden-Regel auch auf 72 Minuten oder 72 Sekunden reduzieren, das Ergebnis ist stets dasselbe. Die 72 ist insofern eine entscheidende Zahl: Wenn ich das, was ich vorhabe, innerhalb von 72 Stunden – Minuten – Sekunden in die Tat umsetze, dann ist es auch erledigt. Dadurch gewinne ich auch mehr Zeit für andere notwendige, sinnvolle Dinge.

Also: Zunächst kurzfristige Ziele vornehmen, die dann auch in die Tat umgesetzt werden. Dabei ist die 72-Regel ein gutes Hilfsmittel.

Eine kleine Anmerkung noch zum Schluss: Wenn ich mal ein Ziel formuliert habe, dann muss ich auch versuchen, dieses Ziel geradlinig zu verfolgen, in meinen Gedanken; mein Handeln muss auf dieses Ziel ausgerichtet sein und ich muss natürlich auch immer wieder überprüfen, bin ich auf dem richtigen Weg oder habe ich den Weg verlassen und das Ziel aus den Augen verloren. Denn: Das Ziel ist der Weg. Der Weg dorthin ist zwar auch wichtig, aber oberste Priorität hat stets das Ziel.

Image by mohamed Hassan from Pixabay

 

Viele Erfolg beim erreichen Ihrer Ziele wünscht

Ewald Marschall

 

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